Allgemein Persönliches

Wenn man von seiner Mutter nicht geliebt werden kann …

9. Mai 2018

Das ist heute ein sehr persönlicher Beitrag! Wer lieber meine Fashion-, Lifestyle- und Travel Beiträge liest, kann diesen gerne auslassen. Ich möchte mir keine Leser vergraulen … aber auch einmal ganz intime Gedanken mit euch teilen. Denn ich weiß dass es nicht nur mir so geht. Nicht jeder von uns ist ein „geliebtes“ Kind und es ist leider auch nicht selbstverständlich dass man von seiner Mutter geliebt wird.

Seit ich selbst vor ein paar Jahre Mutter geworden bin, weiß ich was es heißt bedingungslos zu lieben. Dieses Gefühl kann man schwer beschreiben weil es anders ist als Liebe zu einem Partner oder anderen Menschen. Als ich mein zweites Kind bekommen habe, war meine größte Angst eines der beiden Kinder „mehr“ zu lieben. Ich kann heute aus vollem Herzen sagen dass ich beide gleich liebe und sich das auch nie ändern wird.

War ich ein geliebtes Kind? Ich weiß es nicht … gefühlt habe ich es nie

Leider kenne ich das ganz anders! Ich habe eine Mutter und bin „behütet“ aber lieblos aufgewachsen. Gefühle haben sich meine Eltern nur gegenseitig gezeigt. Kuscheln oder körperliche Nähe zu meiner Mutter kenne ich nicht. Selbst wenn ich in der Nacht von Alpträumen geplagt wurde, aufgewacht bin und geweint habe, wurde ich nicht in die Arme genommen. Ich wurde dann auf den Vorzimmerboden gesetzt, bis ich mich beruhigt hatte. Meine Erinnerungen an viele Situationen sind bis heute sehr klar. So als wäre es gestern gewesen.

Wenn ich meine Fotomappen (die mir meine Eltern beim Auszug mitgegeben haben) anschaue, kommen mir oft die Tränen. Sie hat meine ersten 10 Jahre sehr detailliert auch in schriftlicher Form festgehalten. Da gibt es Fotos von mir im Krankenhaus bei denen ich weinend im Gitterbett stehe, weil ich alleine gelassen wurde. Ich war in den ersten Jahren oft im Krankenhaus. Sie haben festgestellt dass ich 3 Nieren habe und es kam immer wieder zu Infekten und Entzündungen. Es war wohl üblich Kinder im Krankenhaus „alleine“ und auch weinen zu lassen. Da war ich sicherlich nicht das einzige Kind. Aber auch außerhalb des Krankenhauses wurde ich damals lieber mit Beruhigungstabletten ruhig gestellt, wenn ich in der Nacht weinte und Angst hatte.

Diejenigen, die wir lieben, können uns am meisten verletzen.

– Paulo Coelho –

Alle Texte in meinen Fotoalben sind in „Ich-Form“ geschrieben. Es scheint als hätte sie meine verzweifelte Situation verstanden. Warum sie sich nicht für mich eingesetzt hatte oder mir ihre Liebe nicht zeigen konnte, weiß ich bis zum heutigen Tag nicht. Meine Eltern sind ihrem „Muster“ bis zum heutigen Tag treu geblieben. Ich bin das „schwarze“ Schaf der Familie, der „Störenfried“, das „Geschwür“ das man so rasch wie möglich loswerden wollte. Alle meine Partner haben versucht die Situation zwischen meinen Eltern und mir zu verbessern. Sie haben vermittelt, erklärt … und standen doch immer fassungslos daneben. Als ich selbst Kinder bekommen habe, bin ich aus meiner „Rolle“ in der Familie ausgestiegen. Ich habe mich gewehrt und meine Meinung gesagt. Das haben meine Eltern natürlich nicht toleriert. Seit meiner Pubertät begleitete mich die Drohung meiner Eltern. Wenn du dich nicht so verhältst wie wir es für richtig halten, brechen wir mit dir. Sie haben es schließlich getan. Was ich in den Augen meiner Eltern falsch gemacht habe? Ich habe meine Meinung gesagt und mich mit fast 40 nicht mehr meinen Eltern unterordnen wollen. Denn Respekt und Wertschätzung muss beidseitig sein!

Ich habe meine Eltern nie in Schwierigkeiten gebracht. Ich habe keine Drogen ausprobiert, keine Alkoholexzesse veranstaltet, nicht die Schule geschwänzt und auch sonst nichts angestellt. Dass sie mit mir gebrochen haben, trifft mich in mein Mutterherz. Sie wollen (trotz mehrerer Versuche) keinen Kontakt zu meinen Kindern (zu den 4 Kindern meiner Schwester natürlich schon), waren weder bei der Taufe, noch an irgendeinem Geburtstag dabei. Meine Kinder haben noch nie ein Geschenk zu irgendeinem Anlass von meinen Eltern bekommen. Zuletzt nicht einmal mehr unpersönliche Geburtstagskarten. Einfach nichts! Einmal sind sie kurz in das Leben meiner Kinder getreten und wurden von beiden mit offenen Armen aufgenommen. Kurz darauf verschwanden sie wieder und haben bei meinen beiden Schmerz hinterlassen.

Mir können meine Eltern nichts mehr antun. Ich erwarte mir nichts mehr von ihnen. Auch nicht von meiner Schwester, die sich von Kindheit an in der vollen Zuwendung sonnt und ihr Glück auf mein Unglück aufgebaut hat. Ich habe nach einem lebenslangen Kampf um Zuwendung meiner Eltern und vor allem meiner Mutter, aufgegeben und Frieden mit mir geschlossen. Mein ganzer Dank gilt meiner Omi und ihren Geschwistern. Sie haben von meiner Kindheit an, das „Liebesdevizit“ meiner Eltern ausgeglichen. Meine Großeltern, Tanten und Onkel waren immer für mich da und haben mir mein Leben lang das Gefühl gegeben „richtig“ und „willkommen“ zu sein. Zu meiner Omi verbindet mich von Geburt an eine ganz besondere Beziehung. Sie ist für mich wie eine Mutter. Für meine Kinder ist sie die Omi.

Ich habe mich für die Liebe entschieden. Hass ist mir eine zu schwere Bürde.

– Martin Luther King –

Liebe ist, dem anderen sein Anderssein zu gestatten

Ich werde als Mutter sicherlich auch Fehler machen. Ich hoffe dass meine Kinder einmal gnädig mit mir sein werden ;-). Aber bei uns wird jeden Tag gekuschelt und geschmust und wir sagen uns auch dass wir einander lieben. Meine Kinder dürfen jetzt schon anderer Meinung sein als ich und wissen dennoch dass ich sie immer lieben werde. Es ist für mich vollkommen unvorstellbar jemals einen Grund zu finden, meine Kinder aus meinem Leben zu verbannen. Genauso werde ich mein Leben lang, der verbindende Teil zwischen meinen Kindern sein und nie eines dem anderen vorziehen.

Eines möchte ich noch an alle sagen, denen es in irgendeiner Weise so geht oder ergangen ist wir mir. Mutterliebe ist bedingungslos! Wir haben nichts falsch gemacht, wenn uns unsere Mütter aus irgendeinen Grund nicht lieben können. Die „Lücke“ in meinem Herzen wird mich immer wieder schmerzen … aber ich lerne damit zu leben. In diesem Sinne kann ich auch das Buch von Ben Furman „Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit“ empfehlen. Denn irgendwann liegt es in unserer Hand <3!

An Muttertag denke ich daran dass ich dankbar bin, dass mich meine Kinder zu einer „Mutter“ gemacht haben. Denn Mutter zu sein ist für mich das Schönste!
Eure Verena

Beitrag: Verena, Fotos: Miriam Mehlman Fotografie 

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92 Comments

  • Reply L♥ebe was ist 9. Mai 2018 at 20:14

    das ist ein wirklich ergreifend emotionaler Beitrag meine liebe Verena!
    als jemand, der von seinen Eltern immer geliebt wurde, selbst in den ganz schlimmen Jugend-Zeiten, weiß ich natürlich gar nicht wirklich wie sich das anfühlt … und möchte es auch kaum wissen! die Vorstellung, nicht von der eigenen Mama geliebt zu werden, ist wirklich nicht schön!

    daher finde ich umso schöner und so wertvoll, dass du als Mama das genau Gegenteil bist 🙂

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina

    • Reply Verena 11. Mai 2018 at 1:22

      Liebe Tina,

      danke für dein liebes Feedback. Ich finde es schön dass du die Liebe bekommen hast, die eigentlich jedes Kind verdient. Ich hoffe ich kann es bei meinen Kindern auch so gut umsetzen wie deine Mutter bei dir <3!

      Liebe Grüße
      Verena

      • Reply jäcky 12. Juli 2020 at 19:17

        als ich deinen beitrag gelesen habe ,gab es mir wieder einen stich in mein herz 🙁 es ist zu 1000000% meine gleiche geschichte : ich kann damit nicht so gut umgehen aber ich versuche es täglich 🙂 traurig traurig mit uns

        • Reply Verena 31. Juli 2020 at 20:01

          Liebe Jäcky,

          danke für deine Worte! Es ist gut zu wissen, dass ich mit dieser Erfahrung nicht alleine bin. Ich habe so viele ähnliche Zuschriften bekommen und das hat mich berührt. Ich hätte nie gedacht dass es so vielen so geht wie mir …

          Fühl dich gedrückt!
          Verena

    • Reply Liza 12. Juli 2021 at 22:48

      Danke für Deinen schönen und ehrlichen Beitrag. Hab es genauso empfunden: Die Geburt meiner Kinder war das Wichtigste und Schönste, was mir in meinem Leben passiert ist. Kleine Vorwarnung: Die Pubertät ist dann aber nochmal eine echte Herausforderung für „unsereiner“

      Und ja, auch bei uns gab es Sonnenkinder und Schattenkinder. Ich weiß sehr genau, wovon Du sprichst. Aber: In der Sonne (ohne Schatten) kann man auch verbrennen. Insofern weißt Du (noch) nicht, ob Du nicht sogar unfreiwillig den besseren Weg gegangen bist.

      • Reply Verena 21. November 2021 at 23:51

        Liebe Liza,

        danke für deinen lieben Kommentar!

        Ja, die Pubertät kündigt sich schon in großen Schritten an … und das dürfte tatsächlich eine richtige Herausfoderung werden. Vor allem in Kombination mit meinen beginnenden Wechseljahren. Aber was soll`s, es gibt für mich nichts Wichtigeres als meine Kinder und immer hinter ihnen zu stehen… auch wenn sie einen ganz anderen Weg gehen, als ich mir vielleicht wünschen würde.

        Und ja, als Sonnenkind kann man sich vielleicht wirklich verbrennen … ich hoffe mein Narben und Wunden heilen bald.

        Ich wünsche dir von Herzen alles Gute!
        Liebe Grüße
        Nena

  • Reply Denise 9. Mai 2018 at 20:16

    Das ist ein sehr berührender Beitrag. Ich kann es gut nachvollziehen. Ich wurde leider auch sehr lieblos behandelt 🙁
    Ich kann dieses Verhalten seit dem ich Mama bin noch viel weniger verstehen

    • Reply Verena 11. Mai 2018 at 1:20

      Liebe Denise,

      danke für deine Worte!

  • Reply Ina 9. Mai 2018 at 20:47

    Danke für diesen offenen und berührenden Beitrag. Ja Mutter zu sein ist das Schönste und schön das du eine tolle Mutter für deine Kinder bist!

    LG aus Norwegen
    Ina

    • Reply Verena 11. Mai 2018 at 1:20

      Liebe Ina,

      vielen Dank für deine lieben Worte!

      Schönen Abend!
      lg
      Verena

  • Reply E 9. Mai 2018 at 21:09

    Ich kann sehr viel sehr gut nachvollziehen. (und ja, man würde damals völlig allein gelassen im Krankenhaus)
    Ich habe erst mit meinem Vater gebrochen, dann mit meiner Mutter u schließlich mit meinem Bruder. Meinem Vater hab ich am Sterbebett verziehen u meiner Mutter vergangenes Jahr – keine Ahnung warum, es war nie so geplant. Und auch bei mir hat die Oma mich „gerettet“. Leider ist sie vor vielen Jahren verstorben.
    Bei meinen Kindern versuche ich natürlich vieles anders zu machen. Dank zahlreicher Therapiejahre gelingt es ganz gut.
    Mein nächster Schritt/Ziel: an meiner Selbstliebe arbeiten.
    Dir wünsche ich viel Glück weiterhin!

    • Reply Verena 11. Mai 2018 at 1:19

      vielen lieben Dank für deine Worte und dass du mich an deiner persönlichen Geschichte teilhaben lässt. Ich finde es schön dass du deinen Eltern verziehen hast … ich kann mir nicht vorstellen dass von meinen Eltern jemals ein Schritt auf mich zugemacht wird. Und ich wurde immer zurückgewiesen. Ich hatte einmal eine ganz schlimme Zeit … da war ich so verzweifelt dass ich mich bei meiner Mutter gemeldet und sie um Hilfe gebeten habe. ich habe dann das Kommentar bekommen: Selbst Schuld! Und geh doch in ein Frauenhaus in deiner Umgebung … die sind dafür da zu helfen … wir nicht! Tja … ich hoffe auch dass ich mithilfe von Therapeuten und einer Aufstellung irgendann den ganzen Schmerz hinter mir lassen kann. Selbstliebe fällt mir auch noch schwer.

      Ich wünsche dir auch viel Glück und fühl dich gedrückt!
      Liebe Grüße
      Verena

  • Reply I need sunshine 9. Mai 2018 at 21:42

    Dein Beitrag hat mich sehr berührt. Ich finde es toll, dass du so einen privaten Teil aus deinem Leben mit uns teilst. Ich finde es großartig, dass du deine Kinder trotz deiner eigenen negativen Erfahrungen bedingungslos lieben kannst. Das ist so wichtig und deine Kinder werden dies widerrum an ihre Kinder weitergeben können.

    Liebe Grüße,
    Diana

    • Reply Verena 11. Mai 2018 at 1:15

      Liebe Diana,

      ja du hast so recht. Aber natürlich spüren sie schon dass mir meine Eltern fehlen und ich nicht so richtig glücklich bin … deshalb arbeite ich daran. Ich möchte nicht dass sie unter meiner persönlichen Situation leiden müssen.

      Liebe Grüße
      Verena

  • Reply Who is Mocca? 9. Mai 2018 at 21:43

    Ein sehr persönlicher und offener Beitrag liebe Verena! Du bist eine starke Frau und eine tolle Mutter. Ich kann mir gut vorstellen, dass du deinen Kindern gegenüber bedingungslose Liebe empfindest. Das Verhalten deiner Eltern kann ich hingegen gar nicht nachvollziehen!

    Liebe Grüße,
    Verena

    • Reply Verena 11. Mai 2018 at 1:14

      Liebe Verena,

      danke für deine Worte! Ich arbeite daran es bei meinen Kindern besser zu machen <3!

      Ganz liebe Grüße
      Verena

  • Reply Bernadette Németh 9. Mai 2018 at 21:56

    Ach Verena…mir sind jetzt die Tränen gekommen. Das Verhalten deiner Mutter ist mir total unverständlich und hat sicher nichts mit dir persönlich zu tun. Es ist wunderbar, dass du nicht so bist und jetzt deine Kinder bedingungslos lieben kannst. Danke, dass du diesen berührenden Beitrag mit und geteilt hast. Fühl dich gedrückt. Alles, alles Liebe. Bernadette

    • Reply Verena 11. Mai 2018 at 1:13

      Liebe Bernadette,

      ich danke dir für deine Worte! Ich hatte wirklich große Angst dass ich meine Kindern nicht bedingungslos lieben könnte … oder bei einem Kind eine stärkere Verbindung fühle als zu meinem anderen. Ich kann aber aus vollem Herzen sagen dass es nicht so ist und das macht mich so glücklich … wenngleich mein „Päckchen“ das ich von meinen Eltern umgehängt bekommen habe, noch sehr schwer auf mir lastet. Ich arbeite aber daran es endlich los zu werden.

      Liebe Grüße
      Verena

  • Reply Ramona 9. Mai 2018 at 22:14

    Hallo meine Liebe!!

    Was fuer ein rűhrender Beitrag, der zugleich leider auch unsere eben NICHT menschliche Art zeigt.
    Ich für meinen Teil habe in meinem jungen Jahren auch schon feststellen müssen, dass…
    Menschen, die andere Menschen nicht so sein lassen können, wie man sein will, es nicht wert sind sich mit ihnen zu verbinden… Das trifft dann leider auch auf die Familie zu.

    Ich bin wirklich sehr berührt und traurig dass dies dir so ergangen ist.

    Das wichtigste im Leben ist aber immer seine eigene Familie, also Kinder und einen lieben Ehemann. Das hast du beides geschafft und ich bin mir zu 100% sicher, dass du eine liebevolle, lockere und herzliche Mutter bist!!!

    Auch wenn wir uns leider noch nie gesehen haben, kann ich mir dennoch sicher sein, dass genau dies deine beiden Kleinen ueber dich sagen würden, wenn ich sie nach dir befragen würde!!! 🙂

    Ich wünsche euch einen zauberhaften Tag morgen.

    Alles Liebe!!!

    • Reply Verena 11. Mai 2018 at 1:11

      Liebe Ramona,

      vielen lieben Dank für deine Zeilen! Ich bin ganz gerührt … ich hätte nie gedacht dass mein Beitrag solche Reaktionen auslöst.

      ich versuche mein Bestes es bei meinen Kindern besser zu machen und sie mit Liebe zuzuschütten … damit es bis an ihr Lebensende reicht. Ich hoffe es gelingt mir!

      Liebe Grüße
      Verena

  • Reply Jasmin 9. Mai 2018 at 23:57

    Hallo meine Liebe, dein Beitrag hat mich sehr berührt und ich finde es wirklich schade das deine Mutter dir nicht wirklich Liebe gegeben hat. Ich finde es aber toll das du es deinen eigenen Kinder zeigst das du sie liebst.

    LG Jasmin

    • Reply Verena 11. Mai 2018 at 1:09

      Liebe Jasmin,

      danke dir für deine Worte!

      Liebe Grüße
      Verena

  • Reply Sigrid Braun 10. Mai 2018 at 1:05

    Ein sehr berührender Bericht liebe Verena, der mich gerade sehr zum Nachdenken bringt. Ich habe mich speziell von meiner Mutter nie geliebt gefühlt. Bis zum Schulalter wurde ich von meiner Oma aufgezogen nur am Wochenende durfte ich zu meinen Eltern. Ich kann mich an ein einziges Mal erinnern, dass ich von meiner Mutter getröstet wurde und in ihrem Bett schlafen durfte, da hatte ich fürchterliche Zahnschmerzen. Ich habe nie ein ich hab dich lieb oder Ähnliches gehört und nur mein Papa hat mich oft in den Arm genommen. Ich kann gar nicht sagen, wie oft mir gesagt wurde, dass sie mich eigentlich nicht wollte.
    Das alles hat dazu geführt, dass ich früh auf die Suche nach Liebe ging und mit 17 Jahren geheiratet habe. Ich habe meinen drei Kindern all die Liebe gegeben, die ich nie bekommen hatte, leider auch von meinem Mann nicht. Nach 36 Jahren Ehe habe ich mich von ihm getrennt und nach einiger Zeit einen Partner gefunden, der mich auf Händen trägt.
    Jetzt nach vielen, vielen Jahren auf das Warten der Liebe meiner Mutter ist es so, dass ich sie pflege, was für mich selbstverständlich ist, da ich das einzige Kind bin. Nun mit fast neunzig Jahren sagt sie mir wie froh sie ist mich zu haben.
    Ich bin für sie da, aber ich kann es nie vergessen und das habe ich ihr auch gesagt.
    Liebe Grüße
    Sigrid

    • Reply Verena 11. Mai 2018 at 1:09

      Liebe Sigrid,

      danke für deine lieben Worte! Ich bin ganz gerührt … und auch deine Geschichte berührt mich! Ich habe meine Geschichte noch lange nicht verarbeitet und habe mit Männern ähnliche Erfahrung wie du gesammelt. Es ist auch schwierig auf einen Menschen zu treffen der hilft diese Wunden zu heilen. Ich finde es sehr schön dass du jetzt zu deiner Mutter gefunden hast … dann hast du wenigstens ein Happy End für dich … was gibt es Schöneres <3!

      Danke dass du deine Geschichte mit mir geteilt hast!
      Alles Liebe auch für dich!
      Verena

  • Reply Rosie von Waldherr 10. Mai 2018 at 8:11

    Verena, du schreibst mir von der Seele…meine Eltern sind keine schlechte Menschen, aber Liebe habe ich nie gespürt als Kind. Von mein Vater konnte ich es früher noch verstehen, er ist in der nachkriegszeit aufgewachsen, in einem Weisenheim…hat also selber nie gelernt Liebe zu zeigen – wobei sein Foto am Tag meines Uniabschlusses zeigt das sie doch da ist. Er weiß es nicht zu zeigen und glaubt das eine „Bully“-Art inder er sich ständig um mich lustig macht, zeigen soll das er mich liebt. Aber meine Mutter….von ihr habe ich nie liebe gespürt als Kind. Wenn ich geheult habe, war sie nur genervt. Genervt, so war sie eigentlich immer wenn es um mich ging. Jahrelang habe ich mich gefragt was mit mir los ist, wieso ich nicht so sein kann wie sie wollen, usw… Jetzt, wo ich erwachsen bin und über 3000km entfernt wohne, führt sich meine Mutter so auf als ob wir immer so eine liebevolle, freundschaftliche Beziehung hehabt hätten. Und ich kann den Spiel einfach nicht spielen! Um ehrlich zu sein, bin ich nur noch in Kontakt mit ihr wegen mein Vater und mein Sohn. Mein Vater ist 76 und wird nicht für immer da sein, ich möchte jedoch das er mit mein Sohn eine Beziehung hat, so wie ich mit mein Opa hatte. Wenn es dann sein wird, wenn er nicht mehr da ist, kann ich leider nicht sagen.
    Auch wenn ich es heute besser „verstehen“ kann, geht diese Lücke in meinem Herz nicht weg…

    Danke für dein Post! Danke für die Ehrlichkeit!!

    LG, Rosie

  • Reply Gabi 10. Mai 2018 at 8:23

    Hallo Verena
    ich habe schon einmal einen Bericht einer Mutter gelesen, die Ihr Kind nicht lieben konnte. Wichtig für Dich ist, dass Du für Dich den richtigen Weg gefunden hast. Es ist kaum vorstellbar, dass es so was git und trotzdem passiert es. Warum auch immer Deine Eltern so sind, kannst du nicht klären. Ich wünsche Dir viel Liebe in Deinem weiteren Leben. Die Fotos sind besonders schön! Liebe Grüße Gabi

    • Reply Verena 11. Mai 2018 at 1:06

      Liebe Gabi,

      Ich kann so ein Verhalten auch nicht nachvollziehen. Meine Eltern haben wohl Kinder bekommen, weil es dazu gehört …

      Liebe Grüße
      Verena

  • Reply Tschaakii's Veggie Blog 10. Mai 2018 at 10:57

    Hallo Verena!
    Wow ein wirklich sehr persönlicher Beitrag, hab richtig Gänsehaut.
    Ich wage mir gar nicht vorzustellen wie viel Mut dich dieser Beitrag gekostet haben muss. Ich habe ähnliches Erlebt, nur mit dem anderen Elternteil und bin noch lange nicht so weit einfach so darüber zu schreiben. Ich freu mich für dich, dass du soweit bist darüber reden/schreiben zu können! Außerdem will ich dir auch noch einen Buchtipp mit geben welches mir gerade sehr hilft: Nimm dein inneres Kind an die Hand von Gabriela Bunz-Schlösser 😉
    Ich wünsch dir einen schönen Tag!
    Liebe Grüße Jacky

    • Reply Verena 11. Mai 2018 at 1:05

      Liebe jacky,

      danke für deine Worte und vielen Dank für deinen Buchtipp! Ich bin noch lange nicht soweit alles hinter mir zu lassen … deshalb greife ich all diese Buchtipps von euch sehr gerne auf!

      Liebe Grüße
      Verena

  • Reply Claudia 10. Mai 2018 at 11:11

    Dieser Beitrag könnte von mir geschrieben sein… auch ich bin immer das schwarze Schaf in der Familie. Am liebsten würde ich den Kontakt abbrechen, aber wegen meinen Kindern mache ich es nicht. Meine Eltern kümmern sich liebevoll um meine Kindern. Wenn sie anrufen, fragen sie als erstes wie es den Kindern geht. Wie es mir geht und was ich mache interessiert sie nicht. Ich werde stattdessen nur kritisiert.
    Für meine Kinder hoffe ich die Mutter zu sein die sich wünschen und nicht die gleichen Fehler zu machen wie meine Mutter.

    • Reply Verena 11. Mai 2018 at 1:04

      Liebe Claudia,

      ich verstehe dich gut! Ich habe meiner Kinder willen immer wieder versucht dass meine Eltern wenigstens zu meinen Kindern Kontakt haben … aber sie lehnen das bis zum heutigen Tag ab. Es zerreißt mir mein Herz wenn meine Große traurig ist und ich ihr nicht erklären kann warum ihre Großeltern sie nicht sehen wollen. Sie traten einmal ins Leben meiner Kinder und sind wenige Wochen später wieder verschwunden. Das hat bei meinen Kindern leider Schmerz hinterlassen …

      ich hoffe es bei meinen Kindern auch besser zu machen als meine Mutter!
      ich wünsche dir auch alles Gute!
      Liebe Grüße
      Verena

  • Reply Melissa 10. Mai 2018 at 13:07

    Hallo, dein Beitrag ist Wirklich sehr berührend. Ich finde es total wichtig, dass die Eltern auch Gefühle zeigen können und vor allem den Kindern gegenüber.
    Deine Bilder finde ich wunderschön. Lg Melissa

    • Reply Verena 11. Mai 2018 at 1:01

      Liebe Melissa,

      das freut mich für dich – genau so sollte es auch sein :-)!

      liebe Grüße
      Verena

  • Reply Claudia D. 10. Mai 2018 at 14:25

    Liebe Verena,
    wie Du an den Kommentaren erkennen kannst, bist Du nicht allein. Denn wir sind viele!
    Hut ab vor Deinem Mut so offen darüber zu schreiben. Doch beeindruckender finde ich, dass Du scheinbar davon Abstand nehmen kannst und Deinen Kindern eine glückliche Mutter sein kannst.
    Für das Verhalten unserer Mütter gibt es einen Begriff. Narzisstisch.
    Um das zu erkennen, habe ich persönlich sehr lange gebraucht.
    Um zu erkennen, dass nicht ich an allem Schuld bin, bemühe ich mich noch heute.
    Dir und Deinen Lieben wünsche ich von Herzen ein wundervolles und liebevolles Leben.
    Claudia

    • Reply Verena 11. Mai 2018 at 1:01

      Liebe Claudia,

      danke für deine lieben Worte! Ja, es ist ein langer Weg diese Verletzungen hinter sich zu lassen. Ich hatte therapeutische Hilfe und brauche sie vor allem in den letzten Monaten. Es scheint so als ob meine Mutter sich in den letzte Lebensmonaten bei meiner Omi für die Nähe zu mir rächt … und ich stehe fassungslos daneben und kann meiner Omi nicht helfen. Wenn ich auch nur geahnt hätte was passiert … ich hätte rechtzeitig eine Vorsorgevollmacht mit meiner Omi gemacht. Jetzt stehe ich hilflos daneben und es zerreißt mein Herz. Alle meine Wunden reißen wieder auf und ohne ärztliche Hilfe würde ich das gerade nicht durchstehen. Aber irgendwann wird es wieder besser werden … und meine Mutter wird irgendwann bereuen was sie mir und meiner Omi angetan hat … daran glaube ich fest.

      Liebe Grüße
      Verena

  • Reply Carla 10. Mai 2018 at 18:09

    Liebe Verena, ein Artikel, der wirklich unter die Haut geht. Und Du bist damit nicht alleine, es geht vielen so. Familien sind nicht perfekt, ganz im Gegenteil – die meisten Familien gleichen eher einen Konglomerat von Irren. Ich freue mich sehr, dass Du einen Schlußstrich darunter ziehen und weiter wachsen konntest. Liebe Grüße, Carla

    • Reply Verena 11. Mai 2018 at 0:56

      Liebe Carla,

      danke für deine Worte … jetzt hast du mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert! Ein Konglomerat von Irren 😉 … das finde ich in vielen Fällen sehr treffend.

      Liebe Grüße
      Verena

  • Reply Caroline 10. Mai 2018 at 18:12

    Liebe Verena mir fehlen Wein wenig die Worte denn dieser Beitrag ist sehr persönlich und bewegend. Ich finde es beeindruckend das du diese Erfahrung und Gedanken mit uns teilst. Vielen Dank hierfür denn du regst zum nachdenken an.

    Liebste Grüße
    Caroline

    • Reply Verena 11. Mai 2018 at 0:55

      Danke, liebe Caroline <3!

    • Reply jutta 16. Dezember 2019 at 22:02

      Liebe Verena , mir ist es auch so ergangen. Wenn ich einen Unfall hatte wurde ich noch bestraft. Meine Schwester ist von oben bis unten hofiert worden. Ja meine Mutter hat mich sogar angezeigt für Dinge die ganz anderes waren. Vielleicht war Sie auch schon durcheinander, weil mein Vater tot war, und der Einfluß der Geschwister war alles. Ich konnte Sie nicht erreichen.Ich war immer angeblich fordernd . Dabei habe habe ich von meinen Eltern ausser Geburtstagsgeschenken manchmal kaum etwas bekommen. Ich will nur damit sagen, der Einfluss von Geschwistern ist manchmal schäbig, weil Sie versuchen durch manipulation alles zu bekommen, du bist bestimmt lieb gewesen und wolltest auch nur liebe .Flegelalter und Pubertät verstehen manche Eltern nicht und reagieren leider mit furchtbarer Strenge. Schön dass du deine liebe
      deinen Kindern gibst. Du bist auf dem Weg. Ich wünsche dir alles Liebe und nicht so, wie meine Schwester meine Mam begraben hat ohne mir den Tod, noch den Ort mitzuteilen, wo sie begraben ist. Damit werde ich nie mehr fertig. Ich wünsche dir deshalb den Frieden den ich nie mehr bekommen werde.

      • Reply Verena 20. Dezember 2019 at 18:30

        Liebe Caroline,

        danke für deine berührenden Zeilen! Deine Geschichte macht mich traurig und das Schlimmst ist wenn man sich von jemanden, egal was er einem angetan hat, nicht mehr verabschieden kann. Ich würde mir auch Frieden wünschen … aber ehrlich gesagt wüsste ich im Moment nicht wie das gehen soll. Was du über Geschwister schreibst, sehe ich auch so. Das sind oft Menschen die einfach nur an sich denken und dabei vor nichts zurück schrecken. Deshalb ist es mir auch so wichtig dass meine beiden Kinder ein enges Verhältnis zueinander haben und zusammenhalten. Ich wünsche dir dass du doch noch Frieden findest <3!

        hab ein schönes Weihnachtsfest!
        Liebe Grüße
        Verena

  • Reply nici 10. Mai 2018 at 18:25

    Oh… das ist traurig -,-
    Aber es freut mich zu lesen, dass du dennoch eine Familie hattest, bei der du sicher warst. Bei mir war es genau anderes… Ich habe einen Vater, der mich nie gewollt hat und das hat er mich spüren lassen…. Es freut mich aber auch zu lesen, dass es dir gut geht und du lächeln kannst.

    Alles liebe

    • Reply Verena 11. Mai 2018 at 0:55

      Liebe Nici,

      ja, das Leben geht weiter … und meine Kinder erleben oft genug, wie schlecht es mir mit diesen Dingen geht. Sie fragen ja auch immer wieder warum die Großeltern sie nicht sehen wollen. Sie können das nicht verstehen und das zerreißt mit mein Herz … ich verstehe es ja selbst nicht …

      Danke für deine Worte!
      Liebe Grüße
      Verena

      • Reply Ursula 25. August 2020 at 14:47

        Liebe Verena,
        das hat rein gar nichts mit Dir oder Deinen Kindern zu tun, sondern allein mit den Großeltern.
        Nach Jahren weiß ich endlich die Gründe, warum mich meine Mutter und meine Pflegemutter (=Tante väterlicherseits) nicht geliebt haben.
        Meine Mutter war eine reine Egoistin und wollte eigentlich nie Kinder, hatte damals zu wenig nachgedacht, wusste noch nicht, was sie wollte. Für sie ist es eine Dummheit, Kinder zu bekommen.
        Und meine Pflegemutter liebte meinen Bruder und mich nicht, weil unsere Mutter nicht arisch ist. Sie war ein Alt-Nazi.
        Selber Fall in der Verwandtschaft. Hab dorthin keinen Kontakt mehr. Die Tochter konnte keine Kinder bekommen, hat zwei aus dem Ausland adoptiert. Ihre Mutter hetzt hintenrum gegen sie, weil die Kinder Ausländer sind. Echt übel.

        Man kann es nur hinter sich lassen und den Kinder klar machen, dass es an den Großeltern liegt und keinesfalls an ihnen. Das Verhalten der Großeltern ist sehr, sehr herzlos. Aber das Leben geht auch ohne sie weiter. Meist besser als mit ihnen.

        Ich habe allen vergeben. Nicht um ihretwillen, sondern damit ich selbst inneren Frieden finde. Das bedeutet nicht, dass man diese Leute in seinem Leben haben sollte. Toxische Personen haben darin nichts verloren. Die braucht man nicht und die sind auch kein Verlust, egal ob es Verwandte sind oder nicht.

        „Daughter Detox“ ist ein empfehlenswertes Buch zu dem Thema. Auch für Söhne geeignet. Leider gibt es das nur auf Englisch.

        Ich wünsche euch alles Gute.

        Liebe Grüße
        Ursula

        • Reply Ursula 25. August 2020 at 14:51

          P.S. Der Fall in der Verwandtschaft: Mit der Tochter hätte ich noch Kontakt, aber sie wohnt mit der Mutter unter einem Dach. Geht alles hintenrum. Ist schon ein paar Jahre her und wir sind weiter weggezogen.

        • Reply Verena 30. August 2020 at 18:02

          Danke liebe Ursula für deine Zeilen <3!

          Und vielen Dank für den Buchtipp! Den werde ich mir besorgen.
          lg
          Nena

  • Reply Sirit 10. Mai 2018 at 18:26

    Puh, liebe Verena: Von mir bekommt das wieder ein HUT AB! Deine Worte und Dein Dich-damit-auseinander-setzen und das gesamte Paket und ja auch die Welle, die ies auslöst in Anderen … es schreit fast nach mehr. Nach mehr Dingen, die gesagt, gefühlt, gelacht und geweint werden wollen bei so vielen Menschen. Ich kann mir das alles nicht vorstellen, ich frage mich was Eltern dazu bewegt Ihr Kind nicht zu lieben. Was Mütter dazu bringt Ihr Kind schreien zu lassen oder Beruhigungstabletten zu geben, anstatt sich Hilfe zu holen und Rat. Ich verstehe das alles Nicht!
    Ich schicke Dir eine fette Umarmung und einen lieben Gruß! Sirit

    • Reply Verena 11. Mai 2018 at 0:53

      Liebe Sirit,

      …du hast recht … da wäre noch viel dazu zu sagen und zu fühlen … aber das wird vielleicht einmal ein Buch werden … denn irgendwie hilft es zu verarbeiten und damit fertig zu werden. Denn es wird wohl noch lange dauern wirklich darüber hinweg zu kommen.

      Danke für deine lieben Worte … deine Umarmung ist auch angekommen <3!
      Liebe Grüße
      Verena

  • Reply Linni 10. Mai 2018 at 18:28

    Hallo Liebes,
    ich bin gerade etwas geschockt und traurig! Es ist so schade, dass du einfach so eine lieblose Kindheit hattest. Meine Mutter hatte dieselbe und hat es bei uns einfach mal komplett anders gemacht. Ich bin so liebevoll aufgewachsen und erinnere mich gerne an meine Kindheit zurück! Ich finde es aber gut, dass du so offen darüber schreibst!

    Liebst Linni

    • Reply Verena 11. Mai 2018 at 0:51

      Liebe Linni,

      danke dir! Das gibt mir Hoffnung dass ich es bei meinen Kindern auch hinbekommen werde <3!

      Liebe Grüße
      Verena

  • Reply Verena Schulze 10. Mai 2018 at 21:02

    Hallo meine Liebe,

    ein sehr bewegender, persönlicher Artikel.
    Mich verbindet auch einen Haßliebe mit meiner Mutter – Niemand reizt mich so wie Sie, aber nie wollte ich ohne sie sein, auch wenn es manchmal einfacher wäre … Hach, es ist wirklich so, Niemand verletzt einen so, wie der der einem am Nahesten steht ….

    Ich wünsche Dir ein schönes langes Wochenende!
    Alles Liebe,
    Verena

    • Reply Verena 11. Mai 2018 at 0:49

      Liebe Verena,

      wie recht du hast … ich glaube viele Töchter haben schwierige Beziehungen zu ihrer Mutter … aber wenn man „verstoßen“ wird und es dafür keinen wirklichen Grund gibt, ist das schon eine Last mit der man erst leben lernen muss …

      Hab einen schönen Abend!
      lg
      Verena

  • Reply Anja 10. Mai 2018 at 21:59

    Ich bin selber von einige Monaten Mama geworden und weiß nun auch was es bedeutet sein eigen Fleisch und Blut bedingungslos zu lieben. Dein Beitrag hat mich ein wenig zu tränen gerührt, denn ich haben von meinen Eltern immer so viel Liebe und Unterstützung bekommen, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, das es auch anders sein kann.

    Toll, dass du soviel Mut hast und so frei darüber sprechen kannst. <3
    Liebste Grüße Anja

    • Reply Verena 11. Mai 2018 at 0:47

      Liebe Anja,

      das ist schön … und ich beneide dich ein bisschen … selbst wenn meine Großeltern für meine eigenen Eltern „eingesprungen“ sind … läuft man der Liebe der Eltern trotzdem nach. Aber irgendwann muss man für sich erkennen und akzeptieren, dass diese nie kommen wird. An diesem Punkt bin ich jetzt endlich angekommen …

      Danke für deine Worte!
      lg
      Verena

  • Reply Kathi 10. Mai 2018 at 22:30

    Meine Liebe,
    das ist ein wirklich sehr berührender und ergreifender Beitrag. Ich würde dich gerade am liebsten gerne in den Arm nehmen. Ich kann deine Situation in Ansätzen nachvollziehen, da es meiner Mama mit ihrer Mutter genau so ergangen ist. Aber lass dir gesagt sein, du bist und wirst immer eine wundervolle Mutter sein. Denn das kann ich auch nur über meine Mama sagen. All das was sie nie bekommen hat an Liebe durfte ich spüren.
    Lass dich nicht unterkriegen und genieße deine Mutterrolle in vollen Zügen!
    Liebst Kathi

    • Reply Verena 11. Mai 2018 at 0:45

      Danke dir für deine lieben Worte <3! Ich hoffe es gelingt mir bei meinen beiden ... und vor allem dass ich mich selbst irgendwann von dem Ballast, den mir meine Eltern "umgehängt" haben zu befreien!

      Hab einen schönen Abend
      lg
      Verena

  • Reply Marie-Theres Schindler 10. Mai 2018 at 23:15

    Hallo, ich finde das ist ein sehr persönlicher und berührender Beitrag! Ich finde schön, dass du heute Mama bist und damit (d)eine Aufgabe gefunden hast.
    Liebe Grüße,
    Marie

    • Reply Verena 11. Mai 2018 at 0:43

      Liebe Marie,

      danke dir! … ich hoffe ich kann es bei meinen Kindern „besser“ machen und es gelingt mir die Verbundenheit zwischen den beiden zu erhalten <3!

      Liebe Grüße
      Verena

  • Reply Sarah 11. Mai 2018 at 1:34

    Wow, liebe Verena,
    ein wirklich sehr persönlicher Beitrag und ein super schlimmes Schicksal. Tut mir richtig leid für dich, dass du so aufwachsen müsstest.

    Aus meiner Arbeit kenne ich das leider nur zu gut und du kannst stolz auf dich sein, was du geschafft hast und wer du geworden bist. Viele Kids schaffen es nicht mehr Bindungen aufzubauen… oder wissen manchmal gar nicht, wie man richtig Emotionen zeigt.. wirklich schlimm.

    Ich finds toll, dass du dich so geöffnet hast.

    Liebste Grüße,
    Sarah

    http://www.vintage-diary.com

  • Reply Claudia 11. Mai 2018 at 14:36

    Liebe Verena, so ein mutiger, privater Einblick in Dein Leben! Es ist so bitter, solche Erfahrungen zu machen …und so unverständlich! In manchen Sätzen kann ich mich wiederfinden. Meine Mutter hat mich und meine Schwester jahrelang alleine großgezogen, mit einer Menge Schulden, die mein Vater ihr hinterlassen hatte. Da war wohl neben all der Arbeit nicht genug Raum, dem Kind (das eigentlich nicht mehr gewollt war) Liebe und Aufmerksamkeit zu schenken. Funktionieren war angesagt. Meine Mutter ist schon lange tot und ich habe mittlerweile meinen Frieden mit ihr geschlossen. Danke für den Buchtipp, das Buch hatte ich mir schon einmal angeschaut.
    Ganz herzliche Grüße Claudia

  • Reply Nina 13. Mai 2018 at 22:19

    Liebe Verena,

    ich bin normalerweise niemand, der auf Blogs kommentiert, und eigentlich auch nur wegen der tollen Business-Beiträge hier, aber dieser Eintrag hat mich wirklich berührt. Ich bin selbst Mutter eines Kleinkinds, und der Gedanke daran, dass so eine kleine Person ständig mit seinen Gefühlen alleine gelassen wird, und das auch in ganz schlimmen Situationen wie nach Albträumen, Angst in der Nacht, oder sogar im Krankenhaus tut mir wirklich weh. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das ein Zeichen der Zeit war – man hat ja selbst noch die Tyrannenkinder im Hinterkopf, die man disziplinieren muss. Ich versuche selbst, bindungs- und bedürfnisorientiert, aber mit Regeln zu erziehen, und merke, wie manche Personen (die selbst in ihren jeweiligen Rollen als Verwandte nur das Beste für mein Kind wollen) das nicht gut (genug) finden – überspitzt frei nach dem Motto ‚Sie brüllen nur ein paar Nächte durch, dann gewöhnen sie sich daran, dass niemand kommt‘. Und ohne ein Urteil über eine Situation abgeben zu wollen, die ich nicht kenne: vielleicht haben auch deine Eltern nur versucht, das Beste für dich zu tun, und sich dem damals vorherrschenden Erziehungsstil orientiert und ihn durchgezogen. Und wenn es offenbar bei einer Schwester geklappt hat, die vielleicht weniger Nähe gebraucht hat, waren sie noch mehr bestätigt…
    Lange Rede, kurzer Sinn: es tut mir sehr leid, dass du so eine Kindheit erleben musstest, und ich finde es ganz toll, dass du dich davon frei machen konntest!

    Alles Liebe,
    Nina

    • Reply Verena 20. Mai 2018 at 1:42

      Liebe Nina,

      danke dass du mir deine Gedanken dazu geschrieben hast. Ich freue mich sehr über deine Zeilen <3!

      Ja, es gibt sicherlich auch heute noch viele "Experten" die Müttern dazu raten ihre Kinder einfach durchschreien zu lassen ... bis sie irgendwann aufgeben und resignieren. Ich hätte das bei meinen beiden nie übers Herz gebracht ... und es nie gemacht.

      Ich habe damit abgeschlossen von meinen Eltern, die Liebe zu bekommen, nach der ich mich immer gesehnt habe ... aber "frei" werde ich wohl noch lange nicht sein. Das trägt man irgendwie doch sein ganzes Leben mit sich ...

      Hab einen wunderschönen Abend!
      lg
      Verena

      P.s. Danke für dein Feedback zu den Business Beiträgen <3! Ich glaube da ist längst wieder einer fällig.

  • Reply Tanja L. 15. Mai 2018 at 6:03

    Da werde ich schon vom Lesen ganz traurig… Ich habe ein total inniges Verhältnis zu meiner Mutter und kann mich, auch ohne Kinder, gar nicht vorstellen, wieso das bei irgendwem anders sein sollte… Schade dass du das durchleben musst, auch wenn man andere Familienmitglieder hat, so sind doch die eigenen Eltern immer das wichtigste. Aber wenn diese einen nicht mehr wollen…? 🙁

    • Reply Verena 20. Mai 2018 at 1:20

      Ja, das schmerzt … wahrscheinlich ein leben lang!

      Liebe Grüße
      Verena

  • Reply Graziellas Food Blog 20. Mai 2018 at 8:53

    Hallo du Liebe,

    vielen Dank für deinen so ehrlichen und offnen Beitrag voller Gefühle und Emotionen. Ich zieh meinen Hut vor dir, dass du den Mut hattest, darüber zu schreiben und gleichzeitig macht es mich traurig, diese Zeilen zu lesen.

    Ich wünsche dir für die Zukunft, dass du deinen Kindern immer all diese Liebe geben kannst, die du nicht bekommen hast und dir das hilft, über deinen eigenen Schmerz hinwegzukommen.

    Fühl dich gedrückt,
    Graziella ?

    • Reply Verena 23. Mai 2018 at 13:47

      Liebe Graziella,

      danke für deine Zeilen … ja dieser Schmerz ist einfach da …

  • Reply Jürgen Breit 30. Juni 2018 at 18:37

    Liebe Verena

    Wow, das ist wirklich mutig von Dir und so wertvoll für alle mit ähnlicher Erfahrung.

    Mir hat das Buch von Peter Schellenbaum „Die Wunde der Ungeliebten“ sehr geholfen, als das geschehene aufzuarbeiten. Das Problem war aber, dass ich das verdrängte erst einmal wahrnehmen konnte. Das hat lange gedauert!

    Ich wünsche Dir ein erfülltes und glückliches Leben…

    Jürgen

  • Reply Jennifer 8. Januar 2019 at 14:50

    Hast du dich schon mal mit dem Begriff “ narzisstische Mutter auseinandergesetzt?

  • Reply Susi 21. September 2019 at 23:45

    Hallo Verena,
    auch ich hätte diesen Bericht fast genauso schreiben können. Danke für die Offenheit und den Mut, davon zu berichten!

    Ich kann das alles sehr gut nachvollziehen, besonders die oft schmerzvolle Trauer. Ich selbst bin Einzelkind, und meine beiden Kinder wurden dann in „gut“ und „böse“ von der (narzisstischen, wie ich heute weiß) Großmutter aufgeteilt…

    Da ich das auch kenne, selbst in einer Notsituation kein aufmunterndes Wort, sondern vielmehr nur wieder „einen drüber“ zu bekommen, habe ich mich irgendwann resigniert zurückgezogen. Nie habe ich irgendeinen Anlass zur Beschwerde gegeben, ich habe nie geraucht, getrunken, war nie frech, war gut in der Schule: aber eben nie gut genug für die Eltern. Das ist traumatisch für ein Kind.

    Aber auch ich fand Trost in meinen eigenen zwei geliebten Kindern, auch ich konnte nie nachvollziehen, WARUM man so häßlich und verächtlich zu seinem eigenen Kind zu sein vermag, wie unsere hier so viel beschriebenen verschiedenen (und mit hoher Wahrscheinlichkeit narzisstischen) Mütter…
    …. Gerade, wenn man selbst Kinder hat, ist es unvorstellbar. Und traurig.

    Die Traurigkeit, daß Deine Kinder keine Großeltern haben, kann ich sehr gut verstehen. Aber ich denke, es ist für Deine Kinder ein Segen, daß sie dieser Verhaltens-Häßlichkeit durch die Großeltern nicht länger ausgesetzt sein müssen. So bleibt Dir und den Kindern erspart, daß ihr mit all den subtilen narzisstischen Häßlichkeiten wie Triangulation, Flying Monkeys usw usf., belastet seid. Wahrscheinlich ist es ein Glück, daß Deine Kinder all das nicht miterleben müssen, und höchstwahrscheinlich haben es die Kinder Deiner Schwester auch nicht immer nur gut. (Ziemlich wahrscheinlich wird auch Deine Schwester es nicht immer nur leicht haben mit Eurer Mutter, aber dies nur am Rande.)

    Ich dachte immer, ich sei allein auf der Welt mit einer solchen Mutter wie der meinen. Viel Trost läßt sich zum Glück im Netz finden, auf YouTube oder in div. Blogs…Hilfreich und wichtig finde ich, da wir alle hier in dysfunktionalen Familien aufwachsen mussten, sich intensiv mit dem Thema Narzissmus zu beschäftigen. Auch der ein oder andere blinde Fleck bei einem selbst wird möglicherweise durch dieses Informieren über Narzissmus ins Bewusstsein geholt, denn niemand ist gefeit davor, die ein oder andere unreife Verhaltensweise der narzisstischen Eltern unbewusst zu übernehmen.
    Vor allem erleichtert es, zu verstehen, dass unsere Mütter/Väter seelisch verletzt sind und in ihrer Unbewusstheit darüber ihr Leben lang so bleiben möchten, da sie für sich selbst „richtig“ sind, und „Recht haben“. Es ist nicht unsere Aufgabe, diese Menschen zu ändern. Wir würden dies auch nicht vermögen. (Und auch das macht traurig.)
    Sie müssen uns nicht lieben. Sie können uns nicht lieben, da sie niemanden lieben können, außer sich selbst, falls überhaupt. (Als Christ könnte man sagen, sie sind nicht fähig, das erste Gebot zu leben.)

    Als kleinen Trost für speziell Dich:

    „Narzissten sehen sich selbst als makellos. Alle Fehler müssen bei den anderen liegen. So werden besonders die Seiten, die der Narzisst verbergen möchte und von denen er ablenken muss, auf das Kind projiziert, welchem die Rolle des Sündenbockes zugeschrieben wurde. Narzissten ernten auf diese Art nicht nur die Aufmerksamkeit des Kindes, welches verzweifelt versucht, alles richtig zu machen, sondern sie genießen eine hohe Form von Macht und laden ihren Ärger und ihre Ängste ungesehen ab. Das, was sie an sich hassen, kann nun extern gehasst und die Wut, die sie über sich selbst haben, ausgelebt werden.“ (Auszug aus http://www.narzissmus.org/der-sundenbock-und-das-goldene-kind/)

    Ich hoffe, daß wir alle hier die Ketten des familiären Narzissmus zu zerreißen vermögen, und damit uns und unsere Nachkommen ein Stück heiler und resilienter zu machen vermögen, als vielleicht erste Generation ohne Familiennarzissmus, Drama und Haß, und daß somit die Welt ein Stück friedvoller zu werden vermag.

    In liebevollem Mitgefühl und mit herzlichen Grüßen, Susi

    • Reply Verena 8. Oktober 2019 at 10:58

      Vielen lieben Dank für deine Worte und deine berührenden Zeilen! Es tut gut zu wissen dass man damit nicht alleine ist … wenngleich ich mich auch mit 45 noch sehr „alleine“ sich der Schmerz des ungeliebten Kindes noch immer nicht leichter anfühlt. Ich weiß natürlich auch dass es der Schlüssel für mein eigenes Glück ist, mit meiner Familiengeschichte umzugehen oder abzuschließen. Ich hoffe es gelingt mir in absehbarer Zeit.

      Das Verrückte ist dass man auch als Erwachsener noch Sehnsucht nach Mutterliebe hat und sich diese noch immer wünscht … auch wenn man weiß dass sie nie kommen wird.

      Vielen Dank für deinen Link den du mir geschickt hast – ich werde mir das in einer ruhigen Minute durchlesen.

      Mein größtes Anliegen ist es übrigens dass ich das meinen Kindern nie antue und deshalb lasse ich mich da auch professionell begleiten damit meine Kinder nicht Themen mit sich herumtragen, die eigentlich meine eigenen sind.

      Nochmals danke für deine wirklich berührenden Zeilen und alles Gute für dich <3!
      Fühl dich gedrückt!
      Alles Liebe Verena

  • Reply Silvia 23. November 2019 at 19:54

    Liebe Verena,

    vielen lieben Dank für diesen sehr persönlichen Beitrag. Ich kann mich in Deiner story wieder sehen. Auch mir ist es so ergangen. Ich bin die Jüngste in der Familie. Ich war und bin immer noch mit 41 Jahren der Sündenbock in der Familie. Meine Schwester, die Älteste ist das Goldene Kind. Ich hätte dann noch eine weitere Schwester gehabt, die aber paar Tage nach der Geburt gestorben ist. Sie wäre die Mittlere gewesen. Ich spreche das an, weil ein Therapeut mal gemeint hat, dass die Mutter nach dem Tod des Kindes sehr depressiv werden kann und nicht versteht warum dann ein weiteres Kind ein Leben verdient.
    Meine Mutter war immer auf der Seite meiner Schwester. Das tat als Kind sehr weh. Ich war und bin nicht geliebt. Alles was ich tue ist Falsch und meinen Eheman wird nicht aktzepiert.
    Es tut in der Seele weh. Dieser Schmerz, diese Leere und diese Einsamkeit kann niemanden mir ersetzen. Ich muss alleine damit umgehen. Egal was ich tue, alles war und ist nicht gut genug. Ich werde immer noch als Kind behandelt, kritisiert, abgelehnt, nie ernst genommen, aber beschimpft und ich bin an allem Schuld.
    Ich werde damit fertig, auch wenn es lange dauert.
    Danke für das Teilen. Das tut schon gut.

    • Reply Verena 20. Dezember 2019 at 18:41

      Liebe Silvia,

      vielen Dank für deine lieben Zeilen und deine eigene Geschichte. Ich habe nie mit einem solchen Feedback gerechnet und eigentlich macht es mich sehr traurig zu sehen, wie vielen es so geht wie mir. Ich dachte immer ich bin mit dieser Erfahrung eine Ausnahme … aber es scheint ganz und gar nicht so zu sein. Schlimm wie sehr einen diese Erfahrung prägt und das Leben beeinflusst … während der Rest der Familie keinen Gedanken mehr an die „schwarzen Schafe“ verschwendet 🙁 …

      Ich wünsche dir alles Gut und möchte mich nochmals für deinen Kommentar bedanken.
      lg
      Verena

  • Reply Eileen 29. Dezember 2019 at 15:33

    Wow, das ist der mit Abstand ehrlichste und intimste Blogbeitrag, den ich seit langem im Internet gelesen habe. Ich habe die größte Achtung vor dir, dass du damit offen umgehen kannst. Ich glaube viele können das nicht, nicht mal im Kreise von Freunden/Partnern. Es ist immer wieder schade zu hören wie Familien sich behandeln. Aber ich gebe dir Recht, ab einem gewissen Punkt muss man sich wehren, muss man handeln. Jeder hat nur ein Leben und wir müssen das Beste daraus machen.

    Ich wünsche dir alles alles Gute!!
    Eileen

    • Reply Verena 30. Dezember 2019 at 0:15

      Danke für deinen wertschätzenden Worte, liebe Eileen <3!

  • Reply wolfgang rambauske 13. April 2020 at 23:02

    wenn ein kind in der schwangerschaft nicht erwünscht ist und in weiterer folge dies spürt entstehen traumas und wenn weiters diese kinder nie von den eltern anerkannt werden und sich selber nicht neu in die welt setzen wofür sie auch die eltern nicht brauchen werden die traumatas nie überwunden werden landen diese personen entweder in den religionen oder esoterik weil sie die wirklichkeiten der vergangenheiten nie bewältigt haben die folge ist suizid

  • Reply MOMof4 19. Mai 2020 at 13:37

    Liebe Verena

    Ich bin zutiefst beeindruckt über deinen Betrag und es macht weh im Herzen, dass du so sehr leiden musstest. Auch ich habe solche Erfahrungen gemacht. Ähnlich wie bei dir habe ich die bedingungslose Liebe als Mama zu meinem Glück erfahren. Seit ich Mutter bin, fällt es mir noch schwieriger „Liebesdefizite“ nachvollziehen zu können.

  • Reply Roswitha Sturm 2. Juni 2020 at 1:53

    Liebe Verena,
    Dein Beitrag über Dein Problem“nicht geliebt zu werden von Deiner Mutter“,hat mich zutiefst berührt.Ich habe selbst solche Erfahrung erlebt und bin stolz es meinen Kindern nicht weitergegeben zu haben. Meine Mutter verstarb vor 2 Wochen.Immer wieder sagte ich,dass ich sie lieb habe. Es kam niemals zurück.Auf dem Totenbett (ich streichelte sie) sagte ich weinend vor Trauer einige male,dass ich sie sehr lieb habe und die letzten Worte von ihr waren ein paar mal“.ich habe Dich auch lieb“. Das löste in mir ein sehr gutes Grfühl aus und unglaublich für mich,dass ich darauf 66 Jahre warten musste.

    Liebe Grüße

    Roswitha

    • Reply Verena 31. Juli 2020 at 20:06

      Liebe Roswitha,

      danke für deine berührende und sehr persönliche Geschichte! Ich finde es schön dass du wenigstens noch vor ihrem Tod diese Worte von ihr gehört hast. Ich denke das hilft, seinen inneren Frieden zu finden. Ich merke leider dass ich auf diese Worte und vor allem das entsprechende Verhalten noch immer „warte“ und das zermürbt mich. Ich hoffe dass ich auch irgendwann Frieden mit mir schließen und damit abschließen kann.

      Ich wünsche dir alles Liebe!
      Verena

  • Reply Klaus-Rüdiger 26. Juli 2020 at 11:01

    Liebe Verena,
    einen ehrlicheren Beitrag als deinen habe ich bislang noch nirgendwo gelesen. Ich habe tiefes Mitgefühl mit dir, zumal ich selbst von meiner Mutter nicht geliebt, seelisch missachtet und zutiefst gekränkt worden bin. Ich kenne also das alles und habe selbst erst durch eine Therapie erfahren, dass es sich um narzisstischen Missbrauch handelt. Ich weiss, dass dein Schmerz tief sitzt, aber die Zeit heilt bekanntlich Wunden. Zu meiner Mutter habe ich heute jeglichen Kontakt abgebrochen. Liebe bekomme ich jetzt genug – von meiner Frau, der ich aber dann auch meine ganze Liebe gebe.

  • Reply Mary 16. August 2020 at 23:14

    Liebe Verena,

    Zugegeben bin ich nicht an Mode und lifestyle interessiert sondern wegen dem Thema Mutterliebe auf diesen Beitrag gestoßen.
    Mein Verhältnis zu meiner Mutter ist seit jeher geprägt von Inkonsequenz. Mal habe ich „funktioniert “ und war brav aber sobald ich von Ihrer Vorstellung von einer guten Tochter abwich wurde ich kritisiert oder meist wortlos ignoriert.
    Bis letztes Jahr im Dezember schien das Verhältnis allerdings relativ harmonisch und stabil. Meine Kids wurden anscheinend auch von ihr gemocht.
    Dann wurde ich krank und lag am 25.12. mit wirklich üblen Rückenschmerzen bewegungsunfähig in ihrem Wohnzimmer auf dem Boden. Sie reagierte mit Unverständnis. Um Benachrichtigung nach ärztlicher Unterstützung musste ich betteln. Vor meinen Kids bezeichnete sie mich als „Heulsuse“.
    Ich ließ mich ins KH einliefern und nach 10 Tagen in 3 Krankenhäusern stellte sich heraus, dass ich eine Osteomyelitis in der Wirbelsäule hatte. Kurz vor der Biopsie habe ich meine Mutter angeschrieben und ihr erklärt was mit mir passiert, dass es nicht so harmlos ist etc.
    Bis heute keine Reaktion.
    Aber es belastet. Ich verstehe es nicht.
    Eine unerkannte Osteomyelitis hat eine Letalität von 70 %.
    In meinem Wirbelkörper haben die Bakterien ein 2,5 cm großes Loch hinterlassen. Ich konnte zeitweilig nicht laufen, aufstehen etc.
    Ich habe nicht funktioniert.
    Dennoch schmerzt es und manchmal quält die offene Frage „Warum?“. Insbesondere weil ihr Geburtstag kurz bevor steht und in der Ferienzeit die Kinder öfter nach ihr fragten.
    Mein Geburtstag wurde ignoriert.
    Wie kann man mit sowas abschließen?

  • Reply be pe 18. August 2020 at 2:22

    Liebe Verena,
    durch Suche bin ich auf deinen Blog gestoßen. Ich danke dafür.
    Ich sitze wieder einmal in einer Zwickmühle, ringe mit mir selbst und bin phasenweise kurz oder schon am Weinen. Meine Mutter findet den Kontakt zu mir nicht unbedingt wünschenswert. Sie spricht sehr salopp darüber, wenn ich vorschlage, dass wir uns sehen, verharmlost das Ganze, und zieht diese Momente, die wir teilweise geplant hatten, stets in die Länge hinaus. Teilweise hat es gut funktioniert, da ich mit Studium und Jobs einfach zu beschäftigt war, aber wäre es ihr wichtig gewesen, hätte ich es immer möglich gemacht. Ich habe sie bis zum letzten Jahr 10 Jahre nicht gesehen. Sie würde es auch nie fertig bringen, über ihren eigenen Schatten springen, und mich einmal zu besuchen. Körperlich hat sie ihre privaten Probleme, das verstehe ich, aber dass ihr eigenes Ich so über ein Zusammentreffen steht, ist für mich unverständlich, vor allem da ich selbst einen Sohn habe, ich habe auf jeden Fall alles anders und besser gemacht, perfekt sicher nicht, aber 100% anders als meine Mutter, dafür liebt mich mein Sohn und wir führen ein sehr freundschaftliches friedliches Verhältnis. Jahrelang hatte ich darunter gelitten, dass meiner Mutter realer Kontakt einfach nicht wichtig ist. Meine mittlere Schwester hat den Kontakt zu ihr ganz gebrochen, das hat sehr harte Gründe, und sie möchte meine Mutter auch nie wieder sehen. Meine kleine Schwester telefoniert wohl täglich mit meiner Mutter, aber auch da weiß ich, dass realer Kontakt zur absoluten Seltenheit gehört.
    Meine Mutter hat mich und meine mittlere Schwester nie geliebt, das war ihr gar nicht möglich, aber wohl meine kleinste Schwester etwas mehr, wenn das möglich ist, da sie eine sogenannte „Kühlschrankmutter“ (großer Narzissmus) ist. Den Narzissmus hat ich selbst an ihr diagnostiziert, es steht einfach schwarz auf weiß.
    Bei unserem Kontakt im letzten Jahr, nach 10 Jahren, hat es sich so angefühlt als wären wir nie getrennt gewesen und es fühlte sich wunderbar an, und ich hab ihr somit für den Glücksmoment alles verziehen aus der Kindheit. Gestern schreibt sie, dass sie aufgrund Corona-Gründen für keine gute Idee hält, sich zu sehen, und dass wenn ich nächstes Jahr käme, sie sich sehr freuen würde. Sollte ich nächstes Jahr keine Lust oder Zeit haben, dann eben übernächstes Jahr. Das zu hören, lässt mich fast ersticken. Ich überlege hin und her, den Kontakt absolut nun zu brechen, weil es mich bis zu ihrem Tod fertig machen wird, oder einmal meinen Willen durchzusetzen, und einfach zu ihr zu fahren, und sie damit überraschen. Ich respektiere die Wünsche von Menschen, aber immer dieses innere kämpfen, ständig und ständig, dieses sich zurücknehmen, Rücksicht nehmen, zu tolerieren, wenn bedenkt man, dass die eigene Mutter es gar nicht wünscht, die Tochter zu sehen. Hin und wieder lesen oder hören genügt wohl. Ich finde es zum jetztigen Zeitpunkt so wichtig, sie ist längst Rentnerin und man weiß nie, wann man sich das letzte Mal sieht. Trotz 2m Sicherheitsabstände, mit Maske und dann nicht umarmen, so wie ich es vorgeschlagen habe, ihre Tochter zu sehen….und ich nehme sogar an, dass Corona ein guter Vorwand für sie ist, mich nicht sehen zu brauchen. Ich werde es einfach nie verstehen. Ich habe schon überlegt, einmal einen Therapeuten aufzusuchen, aber das ändert nichts an der Situation :((
    Herzliche Umarmung be.pe.

  • Reply Franziska 7. Oktober 2020 at 10:32

    Liebe Verena

    Danke für diese Zeilen. Sie taten grad eben gut.
    Es ist nun fast 8 Jahre her, seit meine Mutter beerdigt wurde. Und ich in der Kirche … abseits mit meinem Mann und meinen Kindern … sass und zuhörte, wie meine Schwester den Lebenslauf meiner Mutter vorlas. Und ich dabei nicht vorkam. Nicht ich, nicht meine Kinder.

    Einer der schwierigsten Momente. In einem Meer von schwierigen Momenten.
    Wir haben diesem Moment einen Sinn gegeben: wir wurden in diesem Augenblick noch mehr zusammen geschweisst als Familie. Und DAS passiert uns nicht. Wir achten aufeinander, beachten den Anderen. Voller Liebe und Respekt.

    Ich weiss von was Sie reden.

    Herzensgrüsse in Verbundenheit
    Franziska

    • Reply Verena 8. Oktober 2020 at 18:01

      Es tut gut zu wisssen, dass ich nicht alleine bin. Der Schmerz ist allerdings selbst mit 46 Jahren noch immer sehr präsent in meinem Leben. Ich hoffe, dass ich irgendwann besser damit umgehen kann …

      Ihnen auch alles Gute <3
      liebe Grüße
      Verena

  • Reply Vuueva 30. November 2020 at 15:59

    Ich rate dir, diesen Liebeszauberwirker zu kontaktieren. Er kann dir helfen, einen Liebeszauber zu wirken, um deinen Ex-Liebhaber zurückzubringen: greatmutaba @ gmail. com

  • Reply Anonymous 12. Januar 2021 at 1:13

    Hallo,ich bin 15 und bei mir kommt von der Seite meiner Mutter leider auch keine Liebe.Ich verbringe viel Zeit mit weinen und verzweifle oft da ich nicht weiß was ich ändern soll.Ich halte mich immer an Regeln und bin auch in meiner Freundes Gruppe die Vernünftige aber meine Mutter sieht mich als ungezogen und nur als Enttäuschung. Gelegentlich begründet sie ihr Verhalten damit das sie mich ja liebt aber sie will mich nicht einmal in den Arm nehmen und wenn ich rede schimpft sie nur und sagt das sie davon Kopfschmerzen bekommt .Wenn ich von der perfekten Familie meiner besten Freundin höre macht mich das nur noch trauriger.Sie macht viel mit ihrer Mutter und bei ihr ist das der engste Ansprechpartner. Bei mir übernimmt mein Vater beide Elternteile .Ich danke ihm dafür jeden Tag indem ich ihm meine Liebe zeige aber trotzdem macht mich meine Mutter traurig. Meine Meinung zu ihr hat sich gerade in den letzten Jahren sowieso nur verschlechtert was ich eigentlich garnicht will aber sie bemüht sich nicht mich zu verstehen oder auch mal auf mich Rücksicht zu nehmen . Danke für deinen Beitrag er gibt mir Hoffnung das es besser wird .

    • Reply Michaela 4. Juli 2021 at 0:54

      Liebe Anonymus, Deine Zeilen berühren mich. Bleib bitte tapfer und auf Deinem Weg ins Leben! Du bist ein leuchtender Stern, egal, was Deine Mutter empfindet.
      Wenn Du Dich nach innen konzentrierst, kannst Du eine grenzenlose Freiheit und unerschütterliche Liebe finden. Suche danach! Du bist nicht allein.
      Mit fester Umarmung, Michaela

      • Reply Verena 21. November 2021 at 23:51

        Danke für deine lieben und schönen Worte, liebe Michaela,

        lg
        Nena

  • Reply Monika 2. Juni 2021 at 13:50

    Liebe Verena, ich bin heute selbst Großmutter und meine Mutter ist 93 völlig dement und in einem Heim. Wir waren zu fünft und meine Mutter sagte uns von klein auf, „ich wollte nie Kinder haben“. Ein Lob gab es nie. „Wenn ich nichts sage, ist es doch gut!“ war ihre Devise. Mein Vater starb sfGr früh und nun musste sie mit ihrer ungeliebten Brut alleine klar kommen. Wir ALLE haben uns immer zwei Beine ausgerissen um ihr zu gefallen. Wir wollten doch nur geliebt werden. Ich muss wohl ein sehr großes Kind (die Jüngste) gewesen sein. Als sie mich gesehen habe, nach der Geburt, habe sie ausgerufen: „das ist ja gar kein Baby!“ was war ich dann? Ein Monster?
    Fotos von mir gibt es nicht! Ich war bestimmt zu hässlich um fotografiert zu werden. Erst im Alter von etwa 12 gibt es die ersten Fotos von mir. Gemacht von meinen Geschwistern, die arbeiten gingen und eigene erste Kameras hatten. Erst mein Mann, die Liebe meines Lebens, gab und gibt mir bis heute das Gefühl schön zu sein. Etwas wert zu sein. Meinen Sohn habe ich furchtbar verwöhnt (meine arme Schwiegertochter) meine drei Enkelkinder liebe ich mit jeder Faser meines Herzens.
    Ich fühle mich nur wertlos, wenn mich das schlechte Gewissen ins Altenheim treibt. Sie weiß, dass ich ihr Kind bin. Aber sie weiß nicht Welches, es ist ihr auch egal. Sie hat den Verlust meiner beiden ältesten Schwestern einfach abgeschüttelt. Ich wäre mit meinem Kind mitgestorben. Das mein Bruder seit 30 Jahren keinen Kontakt mit ihr hat, stört sie nicht und hat sie nicht gestört. Er ist UNDANKBAR! So hat sie alles begründet, was ihr nicht passte!
    Du siehst, Du bist nicht alleine! Ich habe mich schon vorbereitet. Wenn sie stirbt, wird auf der Kranzschleife stehen „Irgendwo zwischen richtig und falsch gibt es einen Garten. Da werden wir uns wieder sehen!“ vielleicht können unsere Mütter uns dort in den Arm nehmen? Liebe Grüsse, Monika

    • Reply Verena 21. November 2021 at 23:55

      Danke. liebe Monika,

      für deine lieben und berührenden Worte und deine eigene Geschichte. Es tut einerseits gut zu wissen, dass ich nicht alleine bin … und andererseits erschreckt es mich, wie viele Menschen mein Schicksal teilen. Du bist allerdings schon viel weiter damit alles zu verarbeiten … mir fällt das noch sehr schwer und ich habe noch keinen inneren Frieden damit schließen können. Am meisten leide ich darunter, dass meine beiden entzückenden Kinder einfach „unsichtbar“ für meine Eltern sind. Nicht einmal eine Geburtstagskarte … gar nichts. Und meine Tochter leidet darunter, dass ihre Omi sie nicht kennenlernen will.

      Ich wünsche dir von Herzen alles Gute!
      Nena

  • Reply Sabrina 14. September 2021 at 21:16

    Hallo, erschreckend….so viele Zeilen die du geschrieben hast, könnten von mir sein. Mein Bruder wurde auch immer bevorzugt, heute noch. Ich habe seit 5 Jahren selber eine Tochter. Umso weniger kann ich verstehen warum meine Mutter so kalt zu mir ist. Ich bin seit 10 Jahren verheiratet. In dieser Zeit hat sie nicht einmal richtig gefragt wie es mir geht, was meine Hobbys sind. Ich distanziere mich immer mehr von ihr, weil ich nach jeden treffen( was 2 3 x im Monat, nur kurz) merke das sie sich null für mich und mein Leben interessiert. Ich bete so oft, daß meine Tochter und ich ewig ein gutes Verhältnis haben. Ich sage ihr so oft, auch wenn sie erwachsen ist, kuscheln wir und verbringen Zeit miteinander. Wie du sagst, man liebt das eigene Kind bedingungslos. Selbst wenn meine Tochter auf schiefe Bahnen gelangen würde oder sonst was anstellen würde, stehe ich IMMER hinter ihr! Einfach nur traurig, daß sie nicht hinter mir steht! Und ich hab ein tolles Leben, Wohnung, Arbeit, angagierer mich für vieles…danke für deinen toll geschrieben Beitrag. Man ist halt nicht alleine damit

    • Reply Verena 21. November 2021 at 23:47

      Liebe Sabrina,

      vielen Dank für DEINEN ehrlichen Kommentar. Es ist sehr erschreckend für mich, wie viele das gleiche Schicksal mit mir teilen … es sind einfach Narben, die nie verheilen bzw. bei mir leider noch nicht. Aber ich hoffe, dass ich irgendwann mit diesem Thema abschließen kann …

      Ich werde auch immer hinter meiner Tochter stehen! Unvorstellbar, dass sich das jemals ändern könnte, egal was sie tut.

      Ich wünsche dir von Herzen alles Gute!
      lg
      Nena

  • Reply Guido 15. März 2022 at 11:13

    Hallo Ihr Samt wie ihr da seit, alles ähnelt sich und ist doch gleich……ich für mich kann dem was ihr alle schreibt nur zustimmen…..damit klar zu kommen ist leider jedem einzelnen zu überlassen, leider, denn ganz gleich was sich andere aus der Familie oder fremde einmischen, es ändert nichts an dem Gefühl was man hat. Ich bin ein Mann und will ja nicht klagen……meine Jugend hat meine Eltern irgendwie nicht interessiert…..weshalb ich nach der Berufsschule 12 Jahre zum Bund gegangen bin und dort zum ersten mal halt empfunden habe, jemand, der einem zuhört…..ein gutes Gefühl……nach der Bundeswehr habe ich die Firma meiner Eltern geleitet und schnell festgestellt, das meine Eltern nur lügner und blender waren. Jeder kann sich vorstellen wie ich als Buchhalter meinen Eltern vermittelt habe…..ich war natürlich Schuld für das Ende der Firma…….viele Jahre sind danach vergangen und mein Vater mit 86 Jahren verstorben…….dann kam der Alptraum……meine Mutter hat sich einfach entfernt, sie war 3 Monate nicht aufzufinden, habe sogar die Polizei verständigt, die mich nur abgestraft hat, obwohl der Briefkasten überquoll….meine Mutter sie ist 83, ist einfach zu ihrer jugendliebe auf einen Bauernhof gezogen und hat mich mit über 8000 Euro die sie verursacht hat sitzen lassen. Ohje run zu jammern, aber wie soll man mit so was fertig werden? Fürs zahlen ist man gut genug…..für alles andere sind andere da……..reden kann man nicht, denn wenn man nicht so redet wie sie, dann wird aufgelegt……unser Sohn ist für sie eh egal…..meine Frau sagt immer sende dich ab…besser wäre es wohl, dem seelenheil wegen……ich kann irgendwie nicht verstehen warum jemand sein Kind so behandelt……ich würde für meinen Sohn sterben und mache alles für ihn und kann das nicht verstehen……..

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